Was braucht´s?
Die Essenz der Psychotherapie

08. – 09. Oktober 2027

Mondi-Resort am Grundlsee

 

Tagung zum fachlichen Austausch mit Kolleg:innen, nationalen und internationalen Expert:innen in einem stilvollen Rahmen, verbunden mit dem wunderschönen Ambiente des herbstlichen Salzkammergutes.

Im Rahmen der dritten Systemischen Tage im Salzkammergut stellen wir uns Themen wie Beziehung, Hoffnung, Bindung, Humor, Emotion, Körper, Empathie usw. – also nicht spezifischen Methoden, sondern jenen Faktoren der Therapie, die mehr universeller Natur sind.

Tagung AUSGEBUCHT - Eintragung auf der Warteliste möglich!

 


ReferentInnen

Reinhold Bartl (A)
Stefan Geyerhofer (A)
Peter Hain (CH)
Ilka Hoffmann-Bisinger (D)
Ortwin Meiss (D)
Gunther Schmidt (D)
Rainer Schwing (D)
Kirsten von Sydow (D)
Elisabeth Wagner (A)

 

in Kooperation mit

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Vorträge und Workshops

Kirsten von Sydow
Vortrag: Bindungsmuster und -traumata in der Psychotherapie erkennen, würdigen und verändern
Was John Bowlby schon vor Jahrzehnten postuliert hat, ist inzwischen empirisch sehr gut belegt: In der Kindheit erworbene Bindungsmuster und ganz besonders Bindungstraumata können sich auf die psychische Gesundheit Betroffener, ihr Selbstwertgefühl und ihr Verhalten in Beziehungen auswirken. Bindungstraumata werden als Risikofaktoren in der Psychotherapie zunehmend mehr berücksichtigt. Eine neue ICD-11-Diagnose („Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung (kPTBS)“) bildet besonders gravierende Folgen solcher Erfahrungen ab.
Der Vortrag gibt einen Überblick über theoretische Grundlagen, die Epidemiologie von Bindungstraumata und deren Auswirkungen – auf Betroffene, ihre Partnerschaften und auch transgenerationale Effekte -, die Diagnostik über Screening-Fragebogen und traumasensible Gesprächsführung und die Implikationen für die Psychotherapie. Dabei wird auf allgemeine verfahrensübergreifende Aspekte eingegangen und auf spezifische bindungsorientierte Manuale wie z.B. „Attachment Based Family Therapy (ABFT)“, „Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT)“ und „Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT)“.

Peter Hain
Vortrag: Humor als Überlebenskunst! Wann, wenn nicht jetzt?
Im Rahmen einer „Vu-Du“-Studie können Sie die heilsame Wirkung von Humor nicht nur live, sondern auch wissenschaftlich fundiert erleben.

Dr. Ilka Hoffmann-Bisinger
Vortrag: Warum es uns schlecht geht, wenn wir uns gut fühlen wollen – Muster als (eine) Essenz der Psychotherapie
Menschen suchen meist erst dann psychotherapeutische Unterstützung, wenn es ihnen nicht gelingt, ihr Leiden aus eigener Kraft zu überwinden. Doch was, wenn gerade die bisherigen Versuche, sich besser zu fühlen, das Problem aufrechterhalten oder sogar verstärken? Wenn also nicht trotz, sondern aufgrund dieser Lösungsstrategien stabile Muster entstehen?
Der Vortrag beleuchtet dieses scheinbare Paradox anhand anschaulicher Fallbeispiele, zeigt, wie genau diese Dynamiken entstehen und welche Metastrategien ihnen zugrunde liegen. Im Fokus steht dabei die These, dass nachhaltige Veränderung weniger durch Einsicht als vielmehr durch die Arbeit mit implizitem Wissen entsteht. Die Analyse und Unterbrechung von Mustern werden dabei nicht nur als diagnostisches Konzept, sondern als zentrale Wirkdimensionen psychotherapeutischer Prozesse verständlich.

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Peter Hain
Workshop: Humor im Ernst: „Scham-los und Würde-voll!“ Heilsame Wirkung humorvoll würdigender Grundhaltung und „konsequenter“ Umdeutungen in der hypnosystemischen „Dreiecksbeziehung“
Die therapeutische Wirkung wohlwollend humorvoller Umdeutungen kann sich gerade in einem würdigenden Ernstnehmen der schlimmsten Befürchtungen unserer Klient:innen entwickeln, die damit verbundene Scham reduzieren und schließlich den Ernst nehmen – umso mehr, als das Bedürfnis nach humorvollen und selbstwirksamen Perspektiven wächst, je leidvoller und hoffnungsloser eine Situation erscheint. „Schlimmer geht immer – besser auch!“ Darüber hinaus entfalten humorvolle Um- und Bedeutungeneine nachhaltig suggestive Wirkung (befreiend, bereichernd und stärkend), schaffen Distanz zum Problemverhalten und ermöglichen es, systemische Muster, Abwertungen und selbsthypnotische Induktionen zu entdecken und für angestrebte Veränderungen nutzbar zu machen. Die Arbeit in Bildern, Metaphern oder „konsequent“ entwickelten „Lösungsgeschichten“ kann darüber hinaus die innere Beweglichkeit fördern und einen würdevollen Zugang zu alten und neuen Ressourcen bieten.

Gunther Schmidt
Workshop: Hypnosystemische Psychotherapie als Ressourcen-Raum: Meine „Ichs“, mein Körper-Unwillkürliches und die „Du´s“ als Kooperationspartner:innen für die Kraft und Hoffnung schaffende Nutzung von Umwelten jeder Art
Wenn jemand Symptome erleidet, erleben sich Betroffene meist als Opfer ungewünschter unwillkürlicher Prozesse, mit zunehmender Dauer auch immer mehr als unfähig, „gestört“, krank. Dies führt meist zu schwächenden Selbstbildern, problemverstärkenden Beziehungsgestaltungen und Angst vor zukünftigen Entwicklungen. Hypnosystemische Konzepte können gut belegen, dass im unbewussten Erlebnis-Repertoire von Betroffenen sehr viele hilfreiche, lösungsförderliche Kompetenzen vorhanden sind. Mit hypnosystemischen Netzwerk-Modellen kann präzise gezeigt werden, wie das Erleben dabei unwillkürlich (ungewollt) erzeugt wird. Entscheidend ist, wie die Kooperation von Bewusstem und Unwillkürlichem unterstützt werden kann und ungewünschte, unwillkürliche Prozesse zieldienlich und nachhaltig wirksam gestaltet werden können. Im Workshop wird gezeigt, wie durch zunächst als nicht rational erlebte Prozesse ganz systematisch rational das „Irrationale“ für optimalen Kompetenzzugang genutzt werden kann. Weiters wird gezeigt, wie Begegnungen so aufgebaut werden, dass Menschen optimal unterstützende „Umwelt-Kräfte“ füreinander werden können. So können interaktionell zieldienliche Kompetenzen aus dem „schlummernden“ unbewussten Potenzialbereich wirksam reaktiviert werden. Im Workshop werden verschiedene hypnosystemische Interventions-Chancen dafür vermittelt.

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Rainer Schwing
Workshop: Generatives Zuhören: eine Minimax-Intervention in Beratung und Therapie
Zuhören ist keine banale Fähigkeit. Gutes Zuhören verändert und vertieft Beziehungen, es eröffnet neue Formen von Verbundenheit. Im systemischen Denken lässt sich generatives Zuhören als eine Haltung beschreiben, die über reines Verstehen hinausgeht und Lösungen entstehen lässt. Otto Scharmer (2009) spricht in diesem Zusammenhang vom „Zuhören aus der entstehenden Zukunft heraus“. Gemeint ist eine Qualität des Hörens, die das Potenzial des Gegenübers wahrnimmt, es zur Entfaltung einlädt. Auch Carl Rogers betonte, dass durch Wertschätzung, Empathie und Verstehen beim anderen Selbstklärung und Selbstwirksamkeit gefördert werden. Generatives Zuhören ist deshalb mehr als eine Technik. Wenn ich so zuhöre, dass im anderen neue Gedanken entstehen können und er oder sie sich als kompetent und wirksam erlebt, entsteht etwas Neues. Ich fördere in der Therapie nicht nur die Problemlösung, sondern auch die Problemlösungskompetenz meines Gegenübers. Auf diese Weise öffnet Zuhören einen Entwicklungsraum. Es verbindet kognitive Einsicht mit emotionaler Resonanz. In diesem Raum können Sinn, Selbstverständnis und Beziehung zugleich wachsen, alles Faktoren, die in der Wirksamkeitsforschung als kritische Erfolgsfaktoren belegt wurden. Im Workshop werden grundlegende Konzepte erarbeitet, auch unter Bezugnahme auf Ergebnisse der affektive neuroscience. Und vor allem werden wir Anwendungsmöglichkeiten üben und in der eigenen Erfahrung wichtige Impulse für unsere Arbeit mitnehmen.

Kirsten von Sydow
Workshop: Meine Bindungsmuster (Bindungstraumata?) und ich – Selbsterfahrung für Psychotherapeut:innen und verwandte Berufe
Psychotherapeut:innen und Vertreter anderer Sozial- und Gesundheitsberufe berichten eher häufiger als andere Menschen von belastenden Bindungserfahrungen (Sydow, 2026). Der Workshop bietet die Gelegenheit, sich in einem geschützten Rahmen mit eigenen Bindungserfahrungen und etwaigen Bindungstraumata auseinanderzusetzen. Als Einstieg dient der Screeningfragebogen „Adverse Childhood Experiences (ACE) sowie einzelne Fragen orientiert am „Adult Attachment Interview (AAI)“, die – soweit wie gewünscht – in Kleingruppen besprochen werden. Dabei werden die persönlichen Grenzen und die Schweigepflicht respektiert. Daran anschließend haben die Teilnehmer Gelegenheit, sich mit ausgewählten Aspekten auf kreative Weise zu befassen (Brief schreiben oder Zeichnung/Skulptur).

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Reinhold Bartl
Workshop: Was kommt heute im Kino? Über die Pflege innerer und äußerer Beziehungen
Der Workshop beschäftigt sich mit dem aus der Neurobiologie abgeleiteten Wissen, dass wir letztlich in einer imaginierten Welt leben. Geschehnisse in dieser imaginierten Welt können uns helfen, psychotherapeutisch hilfreiche Beziehungsszenarien zu fördern, die u.a. die Gestaltung von Zugehörigkeit, Beziehung zu mir und meinem Körper oder zu emotional wohltuenden inneren und äußeren Geschehnissen beinhalten.
Im Workshop wird die Metapher eines „Kinobesuchs“ genutzt, um uns die Gestaltungskraft innerer und äußerer Beziehungswelten (wieder) zu vergegenwärtigen und damit eine würdigende und kompetenzförderliche Pflege dieser Beziehung im Innen wie im Außen zu unterstützen.

Stefan Geyerhofer
Workshop: Hoffnung oder positive Veränderungserwartung: eine wichtige Essenz der Psychotherapie
Die moderne Psychotherapieforschung bestätigt die Bedeutung von Hoffnung, positiver Veränderungserwartung und Placebo in der therapeutischen Arbeit. Neben der therapeutischen Beziehung, außertherapeutischen Lebensfaktoren und spezifischen Methoden sind sie maßgeblich für den Erfolg einer Therapie verantwortlich. Welche Rolle aber spielen Erwartungen und Hoffnung tatsächlich in Therapie und Beratung? Wie kann es gelingen bereits im ersten Gespräch Hoffnung auf Veränderung zu erzeugen? In welcher Phase der Veränderung lässt sich diese Hoffnung am ehesten nutzen? Was tun, wenn die Hoffnung schwindet? Und wie umgehen mit Enttäuschungen und Rückfällen im therapeutischen Prozess?Nach einem Videobeispiel präsentiert Stefan Geyerhofer praxisnahe Ideen zur Arbeit mit dem Wirkfaktor Hoffnung in unterschiedlichen Phasen der Therapie und Beratung und unterschiedlichen Kontexten therapeutischer Arbeit.

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Dr. Ilka Hoffmann-Bisinger
Workshop: Warum Verstehen nicht reicht – Muster erleben und verändern! Das Ask!-Modell: Implizites Wissen als Schlüssel zur Veränderung
Manchmal verstehen Klient:innen ihre Muster – und trotzdem verändert sich wenig. In diesem Workshop wird gezeigt, wie implizites Wissen nicht nur zugänglich, sondern auch gezielt für nachhaltige Veränderungsprozesse nutzbar gemacht werden kann. Das Ask!-Modell ist ein integrativer Ansatz, der über innere Bilder den Zugang zum impliziten Wissen eröffnet. In diesem Workshop erfahren Sie, wie blockierende Muster nicht nur kognitiv erkannt, sondern durch erfahrungsorientierte Interventionen wirksam unterbrochen und transformiert werden können. Sie erleben anhand von Übungen und Fallbeispielen, wie sich zirkuläre Dynamiken identifizieren und durch die Arbeit mit implizitem Wissen nachhaltig verändern lassen. Ziel ist es, Ihre therapeutische Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und Veränderungsprozesse auf einer erlebensnahen Ebene zu gestalten.

Elisabeth Wagner
Workshop: Emotionsbasierte systemische Therapie – was ist neu, was ist anders?
Emotionen sind zentrale Motoren psychischer Veränderung. Die emotionsbasierte systemische Therapie verbindet die systemische Perspektive mit empirisch fundierten Konzepten der Emotionsverarbeitung und erweitert damit das therapeutische Repertoire um gezielte erfahrungsorientierte Interventionen. Im Workshop werden zunächst die theoretischen Grundlagen einer emotionsbasierten systemischen Fallkonzeption vorgestellt. Darauf aufbauend werden beispielhaft Methoden der Affektklärung und Affektbearbeitung behandelt. Besonderes Augenmerk gilt der Integration dieser Methoden in eine systemische Haltung: Wie können emotionsfokussierte Interventionen genutzt werden, ohne die Ressourcen-, Kontext- und Lösungsorientierung aus dem Blick zu verlieren? Anhand von Fallbeispielen wird deutlich, worin sich dieser Ansatz von lösungsorientierter Therapie, aber auch von klassischen emotionsfokussierten Verfahren unterscheidet und wie er die systemische Praxis bereichern kann.

Stefan Geyerhofer
Seminarkabarett: Anleitung zum Burnout für Psychotherapeut:innen - eine interaktive Großgruppenanalyse mit Stefan Geyerhofer
Verlässt man eine individualisierte Betrachtung des Problems und versteht Burnout in einem größeren Zusammenhang, lassen sich vier Auslöser oder Ursachenbereiche feststellen: die Person (individuelle Faktoren), die Arbeitssituation (Organisation), die Familie/Partnerschaft, und gesellschaftliche Faktoren. Alle vier Bereiche zusammen bieten eine Menge Möglichkeiten Burnout als gesellschaftliches Gemeinschaftsprojekt anzupacken! Erfahren Sie was wir in Familie, Partnerschaft, in der Klinik, Beratungsstelle, Praxis und was wir als TherapeutInnen und BeraterInnen ganz persönlich beitragen können – mit viel Information, dem nötigen Ernst, mit praxisnahen Beispielen und ausreichend Humor im Stil des bekannten Seminarkabaretts.

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Gunther Schmidt
Vortrag: Vertrauen und Geborgenheit im Ungewissen – optimale Lebens-Balance in einer unberechenbaren Welt
Unter den postmodernen gesellschaftlichen Bedingungen, z.B. massive Beschleunigung fast aller relevanter Lebensprozesse, vielfältiger Ungewissheit, häufiger Krisen (Kriege, wirtschaftliche und andere soziale Bedrohungen) und als schwindend erlebte Selbstwirksamkeit (z.B. auch durch KI usw., „VUKA- oder BANI-Welt“) erleben sich immer mehr Menschen überfordert, verunsichert bis verängstigt und auch ohnmächtig, bezogen auf wichtige Lebensgestaltungsprozesse. Massive Zunahme von psychischen und körperlichen Symptomen, Burnout usw. gehen damit einher. Im Vortrag werden hypnosystemische Interventionsstrategien vermittelt, mit denen auch in solchen Kontexten wieder Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen und erfüllendes Sinn-Erleben möglich werden.

Rainer Schwing
Vortrag: Liebe, Neugier, Spiel: Emotionen in Therapie und Beratung – Systemische und neurobiologische Perspektiven
Emotionen wurden in vielen kognitiv orientierten Ansätzen von Beratung, Therapie und Pädagogik lange stiefmütterlich behandelt – unberechenbar, schwer zu erfassen, manchmal eher störend als hilfreich, bestenfalls Bestandteil der Kognitionen. Doch das ändert sich. Dank aktueller Erkenntnisse aus Neurobiologie, Bindungs- und Therapieforschung rücken Emotionen ins Zentrum: als treibende Kraft menschlicher Entwicklung. Beziehung trägt, Hoffnung wirkt, Motivation macht den Unterschied für Lernen, Veränderung und Wachstum. Das bestätigen auch zahlreiche Studien zur Wirksamkeit psychotherapeutischer Prozesse. In diesem Vortrag nehmen wir Sie mit auf eine Reise in die Welt der affektiven Neurobiologie – mit einem besonderen Fokus auf die Forschungen von Jaak Panksepp. Seine Arbeiten zu Basisemotionen wie Liebe, Spiel und Neugier zeigen, welche affektiven Systeme Lernen und Entwicklung besonders wirksam unterstützen. Wir stellen die wichtigsten neurobiologischen Befunde vor, verbinden sie mit systemischem Denken und zeigen auf, wie diese Erkenntnisse konkret genutzt werden können – immer mit Blick auf das, was Menschen stärkt.

Stefan Geyerhofer und Rainer Schwing
Workshop:Emotionen klug nutzen — integrative Handlungsmodelle für die systemische Therapie. Eine Landkarte für komplexe Wechselwirkungen
Emotionen wurden in der therapeutischen Literatur lange stiefmütterlich behandelt — auch in der systemischen Tradition. Das ändert sich: Emotionen sind immer Teil von Veränderungs- und Entwicklungsprozessen und sie können diese fördern, wenn wir sie klug nutzen. Neurobiologische Befunde stützen diese Sicht und koppeln zugleich an sehr vertraute systemische Wurzeln an. In diesem Workshop stellen wir zwei integrative Handlungsmodelle vor. Beide ordnen das Zusammenspiel von Denken, Wahrnehmen, Erwarten, Handeln und Fühlen — und geben eine praktisch nutzbare Orientierung für komplexe Zusammenhänge. Statt langer Theorie erproben wir die Modelle gemeinsam: An zwei Fallbeispielen entwickeln Kleingruppen Hypothesen und Fragen und suchen nach Zugängen, die emotionale Prozesse gezielt anregen. Willkommen sind alle, die Emotionen in der systemischen Praxis nicht nur begleiten, sondern als Ressource für Veränderung verstehen und einsetzen möchten.

Ortwin Meiss
Workshop: Scham und Peinlichkeit
Schamgefühle und Gefühle der Peinlichkeit können Menschen extrem behindern und permanenten Stress auslösen. Sie stehen in Zusammenhang mit verschiedenen psychischen Störungen, wie Leistungs- und Präsentationsängsten, Phobien, Depressionen, sexuellen Störungen, und wirken als Auslöser für psychotische Reaktionen. Aus Angst beschämt zu werden, vermeiden viele Menschen Situationen, wo sie exponiert der Beobachtung anderer ausgesetzt sind und peinlich werden könnten, und bleiben so unter ihren Möglichkeiten. Schamgefühle treten aber nicht nur in öffentlichen Situationen auf, sie wirken auch im Verborgenen und können für den Betroffenen außerordentlich quälend sein. In diesem Workshop werden hypnotherapeutische und systemische Strategien und Methoden für die Arbeit mit Scham- und Peinlichkeitsgefühlen vorgestellt und demonstriert.

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Gunther Schmidt
Workshop: Vom Trauma zum befreiten Leben – Hypnosystemische Konzepte für die Transformation furchtbarer Vergangenheiten in erfüllende Gegenwart und Zukunft
Wenn Menschen z.B. unter posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) leiden, erleben sie (und oft auch viele Therapeut:innen), dass das heutige leidvolle Erleben die „Wirkung“ der früher erlittenen Erlebnisse sei. Damit einher gehen meist Bilder von den an PTBS Leidenden, als ob sie schwach, massiv inkompetent bezogen auf diese Prozesse und eben „krank“ seien. Mit hypnosystemischen Konzepten kann klar gezeigt werden, dass auch die in der jeweiligen Gegenwart erlittenen Prozesse Ergebnisse von ungewollt und unwillkürlich autopoietisch selbst erzeugten Prozessen sind, wobei die früheren Ereignisse nicht „Ursache“ sein können. Vielmehr wirkt dabei entscheidend, wie das gegenwärtige Erleben so erzeugt wird, dass die Beziehung zu dem in der Vergangenheit Erlittenem erst diesem wieder den Leidens-Einfluss ermöglicht. Die leidenden Menschen verfügen aber auch über viele Kompetenzen in ihrem Unbewussten, z.B. haben sie die oft furchtbar belastenden, früheren Erlebnisse ja auch überstanden, was viele Kompetenzen erfordert. Da Erleben immer Ergebnis von Prozessen der Aufmerksamkeitsfokussierung ist, müssen auch solche Kompetenzen unbedingt in den Fokus gerückt werden, die andere, hilfreiche Beziehungsgestaltungen zum früher Erlittenen sehr wohl ermöglichen. Gezeigt werden im Workshop hypnosystemische Strategien, mit denen Betroffene oft schnell wieder Selbstwirksamkeit, Würde, Kompetenz-Erleben mit vielen Möglichkeiten nutzen können.

Kirsten von Sydow
Workshop: Bindungsmuster in der Emotionsfokussierten Paartherapie (EFT)
Nach dem derzeitigen Forschungsstand ist die Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) (Johnson, 2019, 2020/2021) derzeit wahrscheinlich der wirksamste Paartherapie-Ansatz, der helfen kann bei Partnerschaftsproblemen und auch bei Depressionen. Grundlage des Vorgehens ist die Bindungstheorie, die strukturelle Familientherapie und die Gesprächspsychotherapie. Im Workshop wird ein kurzer Überblick über die Grundlagen, klinische Praxis und den Forschungsstand zur EFT gegeben und dann die Praxis demonstriert in einer Life-Demonstration (mit Teilnehmenden als Rollenspiel-Klienten).

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Reinhold Bartl
Vortrag: Kurz vor Schluss, da geht noch was?! Über den Umgang mit Gefahren für Körper, Psyche und sozialen Gemeinschaften in Zeiten kultureller Verluste
Seltsam: Ja wahrnehmbarer und offensichtlicher die Bedrohungen für unsere ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Umwelten werden, desto mehr können wir (zunehmend auch) trotziges Ausblenden, Verleugnen, Verharmlosen, Entwertung oder auch panisches Beschleunigen beobachten. Der Preis dafür sind derbe Emotionen, ein Verlust von Zugehörigkeit und Empathie und glaubhafter Zuversicht. Für psychotherapeutische Prozesse ein sehr hoher Preis. Der Vortrag stellt sich die Aufgabe, Elemente dieser Dynamiken sichtbar zu machen und ohne Hoffnung auf Erfolg mögliche Ausstiegsszenarien für therapeutische Kontexte aufzuzeigen.

Elisabeth Wagner
Vortrag: Wenn das System fühlt – Emotionen neu denken in der Therapie
In der Systemischen Therapie wurde lange Zeit auf die Konzeptualisierung dysfunktionaler psychischer Prozesse verzichtet. Die interaktionelle Perspektive, Ressourcenorientierung und konstruktivistische Bescheidenheit legen es nicht nahe, Störungen der Emotionsverarbeitung, Beeinträchtigungen struktureller Fähigkeiten oder maladaptive Schemata zu fokussieren. Der Vortrag zeigt, wie Konzepte aus der Schema- und Emotionsfokussierten Therapie mit systemischem Denken verbunden werden können, ohne die Grundhaltung der Systemischen Therapie aufzugeben – und wie gerade ein differenziertes Verständnis emotionaler Prozesse das systemische Fallverständnis erweitern und therapeutische Veränderung wirksam unterstützen kann.

Ortwin Meiss
Vortrag: Kalte und warme Empathie / Die Grenzen unseres Mitgefühls
Die Fähigkeit, sich in andere einzufühlen und mit anderen mitzufühlen, ist ein zentrales Merkmal des Menschen. Wir haben ein Gespür dafür, wie sich ein anderer fühlt, können uns in unseren Mitmenschen hineinversetzen, können nachempfinden, was in ihm vorgeht, können körperlich spüren, was wir bei unserem Gegenüber wahrnehmen. Gleichwohl ist dem Menschen möglich, mitleidlos zu agieren und Grausamkeiten zu begehen, ohne, dass das Mitgefühl anspringt. Der Vortrag zeigt, dass es drei verschiedene Formen der Empathie gibt, die einen biologischen Sinn ergeben und tief in unserer Biologie angelegt sind. An konkreten Beispielen wird erläutert, wann welche Empathie anspringt, und wie die unterschiedlichen Formen der Empathie gesellschaftliche Prozesse gestalten. Aus gegebenem Anlass (Trump) wird die spezifische Empathie psychopathischer Personen beschrieben. Die gesellschaftlichen und politischen Implikationen dieses Modells werden dargestellt.

 

Details zu unseren ReferentInnen

Dr. Reinhold Bartl, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie) und Hypnotherapeut - Klinische Hypnose nach Milton Erickson, Ausbildner der Milton Erickson Gesellschaft, der ÖAS und DGSV (Deutsche Gesellschaft für Supervision), Leiter des Milton Erickson Institut Innsbruck. Er arbeitet als Psychotherapeut, Supervisor, Coach und Mentaltrainer in eigener Praxis. Schwerpunkte seiner therapeutischen Arbeit ist die Zusammenarbeit mit Menschen mit langjährigen „schweren“ Störungen, mit somatopsychischen Symptomatiken, Sucht- und Erschöpfungserleben sowie Eskalationsdynamiken. www.reinhold-bartl.at   www.mei-innsbruck.at

Mag. Stefan Geyerhofer, Klinischer Psychologe, Gesundheitspsychologe, Psychotherapeut (Systemische Familientherapie), Systemischer Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Lehrtherapeut und Lehrsupervisor in der Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für Systemische Therapie und Systemische Studien (ÖAS), Lehrbeauftragter an der ÖAP, an der Universität Wien, am WILOB (Lenzburg, CH), am IEF (Zürich, CH) und am Centro die Terapia Strategica in Arezzo (Italien). Er ist Mitbegründer des Instituts für Systemische Therapie (IST) in Wien und war von 1993 bis 2013 Adj. Professor und Mitglied der „Core Faculty“ am Dep. of Psychology an der Webster University. Stefan Geyerhofer ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied des „European Network of Brief Stategic and Systemic Therapy“, Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Systemischen Tage im Salzkammergut. www.geyerhofer.com

Dr. phil. Peter Hain, MSc., Fachpsychologe für Psychotherapie & für Kinder- und Jugendpsychologie FSP, private Praxis in Zürich und Bremgarten (AG) für Einzel-, Paar- und Familientherapie, Coaching und Supervision (Einzel, Gruppen und Organisationen), Gründungsmitglied, Past-Präsident und Ausbildner der Gesellschaft für klinische Hypnose und Hypnotherapie Schweiz, GHYPS, Ausbilder und Ehmrenmitglied M.E.G., Supervisor und Dozent an systemischen Ausbildungsinstituten, Supervisor pca (person centered approach). Organisator der 5 Hypnosystemischen Tagungen in Zürich (2010-2025) und wissenschaftliche Leitung der Kongresse über die Heilkraft von Lachen und Humor in Medizin und Psychotherapie in Arosa, Basel und Zurzach (1996-2006). Gründungspräsident von HumorCare, Gesellschaft zur Förderung von Humor in Therapie, Pflege und Beratung. Diverse Veröffentlichungen, Buchautor („Das Geheimnis therapeutischer Wirkung“, Carl Auer 2001, e-book, 2012). www.drhain.ch

Dr. Ilka Hoffmann-Bisinger, Diplom-Psychologin, Gründerin und Leiterin des iska-berlin – Institut für Systemische Kurztherapie, Beratung und Ausbildung. Systemische Ausbilderin, Supervisorin, Therapeutin, Coach und Beraterin. Lehrtherapeutin und Lehrsupervisorin der Systemischen Gesellschaft (SG), Lehrende Coach und Lehrende für Systemische Organisationsentwicklung (SG) sowie Lehrende für Systemische Paartherapie und -beratung (DGSF) an Instituten im In- und Ausland, Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten. Mehrfach ausgezeichnet für die Entwicklung des Ask!-Modells - Analoge Systemische Kurztherapie und Coaching: 2007 Forschungspreis der Systemischen Gesellschaft (SG), 2025 Psychologie Award – Innovationspreis für angewandte Psychologie. Autorin der Bücher: „Changing Perspective – Changing Solutions. Activating Internal Images for Change in Systemic Brief Therapy“ (2007, Carl-Auer Verlag) sowie „Innere Bilder – Der Schlüssel zur Veränderung. Analoge Systemische Kurztherapie und Coaching“ (2023, Klett-Cotta). www.iska-berlin.de

Dipl.Psych. Ortwin Meiss, Dipl. Psychologe, approbierter Psychotherapeut, Lehrtherapeut und Supervisor, seit 40 Jahren tätig in freier Praxis und Co-Leiter des Milton Erickson Instituts Hamburg. Schwerpunkte seiner Arbeit sind die psychotherapeutische Behandlung von psychosomatischen Störungen und chronischer Schmerzen, Depressionen und komplizierter Trauer, Ängste sowie Schuld- und Schamthemen. Darüber hinaus coaching von Sportlern, Musikern, Schauspielern und Führungskräften, Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung. Autor des Fachbuches "Hypnosystemische Therapie bei Depression und Burn-Out" (Carl Auer Verlag) und vieler Fachartikel. www.ortwinmeiss.de

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Dr.med. Dipl. rer. pol. Gunther Schmidt, Facharzt für psychosomatische Medizin/Psychotherapie, Leiter des Milton-Erickson-Instituts Heidelberg, Ärztl. Direktor sysTelios Klinik Siedelsbrunn für Psychotherapie und psychosomatische Gesundheitsentwicklung (www.systelios.de), Mitbegründer der Internationalen Gesellschaft für Systemische Therapie (IGST), des Carl-Auer-Verlags, Helm-Stierlin-Instituts HSI, des Deutschen Bundesverbands Coaching (DBVC). Langjährig 2.Vorsitzender der Milton-Erickson-Gesellschaft (MEG), Ausbildner MEG, Lehrtherapeut, Lehrender Supervisor SG und DGSF, Senior Coach DBVC, Begründer des hypnosystemischen Ansatzes in Therapie/Beratung/Coaching/Team-/Organisationsentwicklung. Zahlreiche Publikationen (Bücher, Fachartikel, Audio- und Video-Publikationen) und Preise. www.meihei.de   www.gunther-schmidt.net

Dipl.Psych. Rainer Schwing, Dipl.-Psychologe, Systemischer Psychotherapeut (DGSF), Supervisor (DGSv/BDP/DGSF), Systemischer Coach (DGSF), Lehrender für Systemisches Coaching, Systemische Beratung, Therapie und Supervision (DGSF) und für Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie (DGSF). Seit über 40 Jahren systemisch tätig, im Sozial- und Gesundheitswesen wie für Verwaltungen und Wirtschaftsunternehmen. Verbindet systemisches Denken mit neurobiologischen Perspektiven, Autor der Fachbücher „Systemisches Handwerk“ und „Systemische Beratung und Familientherapie – kurz, bündig, alltagstauglich“. 22 Jahre Lehrender an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt (u. a. im Masterstudiengang Management), von 2006 bis 2011 zweiter Vorsitzender der DGSF. 1989 Mitbegründer des praxis - institut für systemische beratung; Co-Leiter und Mitinhaber des praxis institut süd mit Standorten in Hanau, Mainz, Nürnberg und Erfurt. www.rainerschwing.de

Prof. Dr. phil. Kirsten von Sydow, Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin, Kinder-/Jugendpsychotherapeutin mit integrativer Orientierung (systemisch, tiefenpsychologisch, allgemeine Psychotherapie). Professorin für Klinische Psychologie und Psychotherapie, Schwerpunkt Systemische Therapie, an der Medical School Hamburg (MSH). Eigene Psychotherapie-Praxis in Hamburg und Lehrtätigkeit an verschiedenen systemischen Therapie-Aus-/Weiterbildungsinstituten. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats Psychotherapie (WBP). Umfangreiche Forschungsarbeiten und sieben Bücher, u.a.: „Systemische Therapie in der Praxis“ (K. v. Sydow & U. Borst (Hrsg.), Beltz 2018), „Klinische Psychologie und Psychotherapie: Ein verfahrensübergreifendes Lehr- und Lernbuch“ (Teismann T., Thoma P., Taubner S., Wannemüller A. & von Sydow K., 2024, Hogrefe) www.kirsten-von-sydow.de

Dr. Elisabeth Wagner, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, Psychotherapeutin (Systemische Familientherapie), Lehrtherapeutin und Supervisorin an der Lehranstalt für Systemische Familientherapie in Wien, Leiterin des Aufbaucurriculums Psychotherapeutische Medizin in der Fachärzt:innenausbildung Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin sowie im Lehrgang zum ÖÄK-Diplom "Psychotherapeutische Medizin" (Psy3) an der Akademie für Psychotherapeutische Medizin, Wien. Psychotherapeutin in freier Praxis für Einzel-, Paar- und Familientherapie, Autorin von „Praxisbuch Systemische Therapie: Vom Fallverständnis zum wirksamen psychotherapeutischen Handeln in klinischen Kontexten.“ (Klett Cotta, 2020) und zahlreicher Publikationen unter anderem zur emotionsbasierten systemischen Therapie und zur systemischen Therapie bei Persönlichkeitsstörungen.

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Für alle, die vor Ort zu Abend essen möchten, gibt es die Möglichkeit, am Dinner „Chef´s Choice“ teilzunehmen (dreigängiges Menü, 2 Varianten vor Ort zu Wahl). Kosten: 39,00 EUR

Die Anmeldung dafür erfolgt über das Tagungsbüro.

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Wer noch bleiben will!? Drei-Seen-Tour - optionaler Ausflug zum Tagungsabschluss:

Am Sonntag nach der Tagung bieten wir allen Interessent:innen die Drei-Seen-Tour an, eine der eindrucksvollsten Touren der Region! Wir starten um 09:00 Uhr mit einer Schifffahrt über den Grundlsee, spazieren weiter zum geheimnisvollen Toplitzsee und folgen den Spuren zahlreicher Sagen – bevor uns die traditionelle Plätte über den See bringt. Ein kurzer Fußmarsch führt uns abschließend zum idyllischen Kammersee. Um 12:40 Uhr sind wir dann wieder zurück beim Hotel.  

Kosten: € 30,00 pro Person

Anmeldung am besten gleich direkt bei der Tagungsanmeldung, da es nur begrenzt Platz gibt. Die Ausflugstour findet nur bei Schönwetter statt.  

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Tagungskosten

Tagungsgebühr inklusive dreigängigem Mittagessen am Freitag und Samstag: 435,00 EUR (Studierende: 395,00 EUR)

FRÜHBUCHER-AKTION: verbindliche Buchung und Zahlung bis 31.03.2027: 395,00 EUR (Studierende: 355,00 EUR)

 Veranstaltungsort

Mondi-Resort am Grundlsee, www.grundlsee.mondihotels.com

Das Hotel bietet unseren Tagungsteilnehmer:innen ermäßigte Zimmerpreise (inkl. Frühstücksbuffet). Wunderschön – und sogar besonders günstig – können Sie logieren, wenn Sie sich ein Appartement, ein Chalet oder eine Suite mit Kolleg:innen/Begleitungen/Freund:innen teilen. Die Details finden Sie hier. Die Buchung erfolgt über das Tagungsbüro (office@systemischetage.at).

Weitere Unterkünfte stehen in der Umgebung zur Verfügung.

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Fortbildungspunkte

Die Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung mit dem „praxis – institut für systemische beratung süd“. Wir haben um Akkreditierung bei der deutschen PsychotherapeutInnen Kammer angesucht und erwarten eine Bescheinigung nach Kategorie B ihrer Fortbildungsordnung mit voraussichtlich 12 Fortbildungspunkten. Teilnehmer:innen aus Deutschland können die Tagung bzw. die Fortbildungspunkte bei ihrer Landespsychotherapeuten- und/oder Landesärzte-kammer geltend machen. Teilnehmer:innen aus Österreich, der Schweiz und anderen Ländern wird die Fachtagung als Fortbildung mit 20 Einheiten bestätigt. 

 Anmeldung

Die Anmeldung ist über unsere Website oder per Mail an office@systemischetage.at möglich. 

Eine Kooperationsveranstaltung der Systemischen Tage im Salzkammergut mit dem Institut für Systemische Therapie IST, Wien und dem praxis – institut für systemische beratung süd. Wie immer mit dabei die Carl Auer Kongressbuchhandlung und Auditorium Netzwerk. 

 

Alle Informationen zur Tagung gibt es hier auch als PDF. 

 

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